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Emma Sophia Baßner

Studentin
24

19. November 2012 Emma Sophia Baßner

Emmas Gespräch

18. Juni 2012 Emma Sophia Baßner

Gedanken

Das Nichts, das schwindelig macht, dieses „Was-Dann“, dieses Nicht-Denken können des Nichts.

Angesichts der Endlichkeit des eigenen Lebens (der Unerbittlichkeit der Zeit schon fast) die Forderung: sich selbst ganz in die Welt stellen. Größere Kompromisslosigkeit, größere Ehrlichkeit, größere Authentizität. Und vor allem: nichts unabgeschlossen lassen.

Die Intensität, die das Leben bekommt. Dieses und dieses Einzige, meines und vor allem das meine im Jetzt. Wenn alles nackt ist, was bleibt übrig, als irgendeine Art von Treue zu sich selbst zu finden, sich selbst auszudrücken, einzudrücken und sei es auch noch so ungewiss, wer dieses “sich” ist.

Und dann: die plötzliche intensive vorsichtige Freude im Zusammensein mit Menschen von dem man weiß: nicht ewig, und genau deshalb jetzt.

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18. Juni 2012 Emma Sophia Baßner

Aus: Malte Laurids Brigge, Rainer Maria Rilke

„Der Wunsch, einen eigenen Tod zu haben, wird immer seltener. Eine Weile noch und er wird ebenso selten sein wie ein eigenes Leben.
Wenn ich nach Hause denke, wo nun niemand mehr ist, dann glaube ich, das muss früher anders gewesen sein. Früher wusste man (oder vielleicht man ahnte es), dass man den Tod in sich hatte wie die Frucht den Kern. Die Kinder hatten einen kleinen in sich und die Erwachsenen einen großen. Die Frauen hatten ihn im Schoß und die Männer in der Brust. Den hatte man, und das gab einem eine eigentümliche Würde und einen stillen Stolz.“

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