Payday loans

Ines-Madlen Bürger

Schülerin
16 Jahre

19. November 2012 Ines-Madlen Bürger

Ines-Madlens Gespräch

9. Juli 2012 Ines-Madlen Bürger

Entsetzung!

Hallo ihr Lieben anderen ;)

Gerade habe ich vom WDR- Interview die Kommentare gelesen und ich habe mich wirklich sehr erschrocken wie manche Menschen darüber denken. Eine Frau schrieb zum Beispiel, dass es ihr ein Rätsel sei, warum 16 Jährige an diesem Projekt teilnehmen, da es mich direkt betrifft hatte es mich natürlich sehr getroffen denn ich frage mich:

“Hat das sterben eine Altersbegrenzung oder warum dürfen sich 16 Jährige Jugendliche nicht mit diesem Thema auseinandersetzen?”

Jeder von uns hat seine ganz Persönliche Geschichte, warum er an diesem Projekt teilnimmt und ich hatte eben mein eigenes Krankheitsbild als Grund denn ich begegnete dem Tode auch schon nur das ich ihn überwinden konnte und Leben durfte! Und ich denke das ist Grund genug sich mit dem Thema auseinander zu setzen denn wenn man selbst schon einmal in dieser Lage war und sie überwinden konnte, dann interessiert es einen umso mehr es aus der Sicht eines anderen zu sehen, der sterben wird 

Auch fielen Kommentare wie : ” Palliativstation= Sterbehilfe! “ da denke ich fehlt es den Leuten einfach noch an Informationen… und das ist doch auch ein Punkt warum wir dieses Projekt in Erwägung ziehen und uns mit der Palliativmedizin auseinander setzen.. 

Mit ” Pressegeil” hat das Projekt nichts zutun, doch manche Menschen interpretieren es so was ich sehr schade finde, denn gerade wenn ich diese Aussagen höre merke ich, dass man darüber noch viel mehr berichten müsste

Es würde mich freuen wenn ihr mir eure Meinungen dazu schildern würdet 

Es Grüßt euch herzlich

Ines-Madlen Bürger 

7 Kommentare -Jetzt kommentieren!

24. Juni 2012 Ines-Madlen Bürger

14 Tage sind nun vergangen. 
14 Tage liegen zwischen dem Gespräch und diesem Tag. 
Erst nach 14 Tagen kann ich meine Gedanken in einem Text verfassen.
 
   Nervosität- was würde mich nach meiner langen Reise erwarten?- wie reagiert mein Gegenüber?- Was sollte ich sagen?
 
Ohne darüber nachzudenken welche Fragen ich meinem Gegenüber stellen sollte, machte ich mich auf den Weg. Immer wieder kamen zweifel. Obwohl ich es gewohnt bin Menschen zu begegnen, die schwer krank sind hatte ich angst! Eigentlich so gar nicht meine Art. 
 
Wie soll ich anfangen und welche Emotionen werden mich überkommen?
Ich saß nun also in dem Vorbereitungsraum. Kurz bevor das Gespräch begann bekam ich Informationen über meinen Gesprächspartner. 
Meine Hände schwitzten.. mir war kalt- und gleichzeitig heiß!
 
Meine Angst verschwand ziemlich schnell. Nach den ersten Begrüßungsworten fühlte ich mich sichtlich wohler. 
Und wir hatten gewisse Parallelen, die uns verbunden hatten .- ohne, dass wir uns je zuvor begegnet waren!
 
Einige Dinge des Gespräches erschütterten mich, machten mich traurig und brachten mich doch dazu leicht zu grinsen. Sätze wie :      ” Ich gehe nur schon einmal vor und meine Familie wird ein Paar Jahre später schon nachkommen, ich halte einen Platz frei” ! Dennoch versuchte ich stark zu bleiben. 
Als ich das Zimmer verließ konnte ich meine Tränen nicht mehr zurück halten.
Zum einen, weil ich sehr glücklich darüber war, dass ich ein so schönes und offenes Gespräch führen konnte und durfte 
und zum Anderen, weil mich dieses persönliche Schicksal sehr erfasste 
Ich kann mich nur nocheinamal dafür bedanken, dass ich dies miterleben durfte
eine Erfahrung dich mich reifte und die ich wahrscheinlich niemals mehr vergessen werde, an das Team und vielen dank für ein wundervolles Gespräch das ich mit einem wundervollem Menschen geführt habe.
ICH WERDE ES NIEMALS VERGESSEN
 
                                                              Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile.
                                                                                                       Einige bleiben für immer,
                                                                      denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen.
 
Jetzt kommentieren!

5. Juni 2012 Ines-Madlen Bürger

” 30 junge Menschen “

Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt

(Berthold Brecht)

Die Geschehnisse der letzten Tage machten uns zu dem, was wir heute sind.

“30 junge Menschen”

Wir haben uns zu einer kleinen Familie zusammen geschlossen.                                                                                       Ein Thema, dass uns alle verbindet.Wir alle erlebten Hautnah,                                                                                            wie nah das Leben mit dem Tod im Zusammenhang steht. 

Fragen über Fragen-Gefühle der Trauer-Gefühle des Glückes …   Zusammenhalt !!!

Nichts ist so Gewiss wie der Tod. Das ist mir klar geworden!

Der Tod fragt nicht nach Zeitpunkt oder Ort!

Der Tod fragt nicht nach Arm oder Reich!

Der Tod fragt nicht nach Herkunft oder Religion!

Der Tod gehört zum Leben und verbindet die Menschen.

 

Ich bedanke mich recht herzlich beim gesamten Team, dass ich eine der Auserwählten bin und an diesem Erlebnisreichen Projekt teilnehmen darf. So durfte ich ganz tolle Menschen kennenlernen, die alle auf Ihre Weise besonders sind. Der Austausch, die Geschichten, die persönlichen Erfahrungen eine tolle Bereicherung für mich. 

Danke für die Erfahrungen die ich mit Euch erlebt habe und noch erleben darf !!!

Danke an alle Teilnehmer und das Projektteam

 Ines-Madlen Bürger

 

 

 

Jetzt kommentieren!