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Catherine Kroll

Studentin der angewandten Psychologie
19 Jahre

23. Januar 2013 Catherine Kroll

Catherines Gespräch

6. Juni 2012 Catherine Kroll

Inspiring life, confronting death.

Drei Tage habe ich versucht, meine Gedanken zu sammeln und treffende Worte zu finden.
Doch es fällt mir schwer, die umherschwirrenden Gedanken in meinem Kopf überhaupt in Worte zu fassen, denn es sind viele absolut unbekannte Gedanken – manche so fühlbar, andere so fern und dennoch intensiv.
Ich habe das Bedürfnis, aus diesen Gedanken was zu machen, etwas weiterzugeben.
Doch ich spüre auch, dass sich das entwickeln muss und ich es nicht erzwingen kann und will.

Ich habe 29 junge Menschen kennengelernt, die das gleiche Thema bewegt und berührt. Leben und Sterben. Und das ist es, was uns verbindet. Nicht nur uns 30 junge Menschen. Wir alle LEBEN. Wir alle STERBEN – früher oder später. Sich mit dem Tod zu konfrontieren, bedeutet gleichzeitig das Leben und die Menschen intensiver und bewusster wahrzunehmen. Ich sehe Dich, ich sehe mein Gegenüber, ich sehe die Welt. Und – ich sehe mich ein Stück weit mehr.

Wie groß muss die Liebe sein, wenn der Ehemann einer im Sterben liegenden Frau, 30 jungen Menschen seine Gedanken und die seiner Frau anvertraut.
Wie groß muss die Liebe sein, wenn die Familie dieser im Sterben liegenden Frau es uns 30 jungen Menschen und dem gesamten Team erlaubt, sich um das Bett der Frau, Mutter, Schwiegermutter und besten Freundin zu versammeln, Hand in Hand, und ihr Gedanken und Wünsche zu schicken.
Wie groß muss die Liebe sein, die letzten Stunden, Minuten, Sekunden zu teilen.
Für mich persönlich, wurde der Begriff LIEBE in diesen Momenten neu definiert.

Nach diesem bereichernden Wochenende und „ zurück im Alltag“ beschäftigt mich nichts mehr, als die Eindrücke, Emotionen und faszinierenden Menschen, die mir begegnet sind.
Wie lange, das weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass sie was in mir bewegt haben – für immer.

Von ganzem Herzen, DANKE.

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