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Emma Sophia Baßner

Studentin
24

18. Juni 2012

Gedanken

Das Nichts, das schwindelig macht, dieses „Was-Dann“, dieses Nicht-Denken können des Nichts.

Angesichts der Endlichkeit des eigenen Lebens (der Unerbittlichkeit der Zeit schon fast) die Forderung: sich selbst ganz in die Welt stellen. Größere Kompromisslosigkeit, größere Ehrlichkeit, größere Authentizität. Und vor allem: nichts unabgeschlossen lassen.

Die Intensität, die das Leben bekommt. Dieses und dieses Einzige, meines und vor allem das meine im Jetzt. Wenn alles nackt ist, was bleibt übrig, als irgendeine Art von Treue zu sich selbst zu finden, sich selbst auszudrücken, einzudrücken und sei es auch noch so ungewiss, wer dieses “sich” ist.

Und dann: die plötzliche intensive vorsichtige Freude im Zusammensein mit Menschen von dem man weiß: nicht ewig, und genau deshalb jetzt.

3 Kommentare


Die “Forderung”, die sich dir stellt, scheint mir unmenschlich groß und letztlich nicht befriedigend einzulösen. Mir ist klar, dass ich als “Profi-Christ” unter religiösem Generalverdacht stehe, aber es ist für mich persönlich eine der großen befreienden Botschaften, dass ich eben all das, was du auflistet, nicht unbedingt gut machen muss.
Herzliche Grüße!
P. Lüersmann SDB

20. Juni 2012 05:28

Ich glaube, lieber Herr Lüersmann, Ihrem Kommentar liegt ein Missverständnis zugrunde:
So wie ich Emma in Ihrem Beitrag verstehe geht es nicht darum diese “Forderung” nach “mehr sich selbst ganz in die Welt stellen” als etwas Absolutes zu verstehen, dass, wenn man es nicht erreicht, zu Unbefriedigung führt, weil man irgendetwas nicht eingelöst hätte.
Vielmehr, so scheint es mir jedenfalls, geht es um das Aufzeigen von Richtungen: Kompromisslosigkeit, Ehrlichkeit und Authentizität. Dabei kann es natürlich nur um eine Annäherung gehen – aber eine ziemlich befreiende wie ich finde.

29. Juni 2012 22:30

wunderschöner text, emma, spricht mir aus der seele, danke.

8. August 2012 11:00

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