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Julia Altreuther

Schülerin
18

3. September 2012

Wake up, Alice dear!

Heute war ein Tag wie jeder, bis jemand durch die Türe kam und sagte: „Es ist etwas schreckliches passiert. Es gab einen Unfall. Eine ältere Dame ist mit ihrem Wagen in eine Apotheke gefahren und hat mehrere Menschen verletzt, darunter wohl auch Kinder. Einige sind schwer verletzt, aber genaueres weiß man noch nicht.”

In der Schule: Schweigen, alle sind mit sich selbst beschäftigt. Unser aller Gedanken waren wie durch eine Explosion durcheinander gebracht worden. Niemand hat damit gerechnet. Warum sollte man sich auch Gedanken darüber machen?! Es betrifft einen ja nicht, oder etwa doch? Diese Frage schienen einige sich dann doch zu stellen und zückten ihr Handy um bereits aufgeregten Familienmitgliedern und Freunden ihre Unverletztheit  zu versichern. Doch was ist mit den Menschen die betroffen sind? Sie werden aus ihrer Welt gerissen.

Immer noch schwebt mir dieser Satz im Kopf: „Es waren auch Kinder betroffen.” Diese Kinder hatten wohl möglich in der vorletzten Woche ihren ersten Schultag. Vielleicht sind sie auch noch etwas betrübt gewesen, weil sie sich mit der gesamt Situation noch nicht anfreunden konnten. Diese Kinder wurden heute aus ihrem Alltag gerissen, ohne sich wahrscheinlich je einen Gedanken über eine derartige Situation zu machen. Warum auch man lebt ja?

Mir ist heute noch einmal vor Augen geführt worden, wie schnell das Leben vorbei sein kann, beziehungsweise sich verändern kann. Es muss nicht viel passieren. Ein Fehler, wie ein kurzes Telefonat während der Autofahrt mit der besten Freundin oder dem besten Freund reichen aus um das Leben vieler Menschen vom Grund auf zu verändern. Welche Verantwortung haben wir, habe ich, bei meinem Handeln?

Schock! Was kann ich tun? Ich möchte helfen – bin zum Nichts tun verdammt!  Beten!

Was geschieht mit der Fahrerin? Wie kann sie mit dieser Schuld leben? Beten, auch für sie!

Ich kann nicht mehr klar denken…

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