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Dennis Wilke

Studium der Soziologie und Kulturanthropologie
23

21. Januar 2013

Dennis Gespräch

6 Kommentare


Hallo Dennis,
zu dieser Leistung kann ich Dich nur beglückwünschen! Du hast eine unglaubliche Einfühlsamkeit und bringst dein eigenes Erleben sehr dezent in das Gespräch ein. Sehr mutig!

LG

Rolf

22. April 2013 19:45

Ich bin beeindruckt von dieser Arbeit. Sich diesen Ängsten zu stellen ohne den Zwang wiedriger Umstände erfordert viel Selbstbewusstsein und reflektierten Umgang mit dem eigenen Sein. Ich bin begeistert von der tiefe deiner Beiträge und finde mich in vielen Zeilen wieder.
Nach einem Jahr Chemotherapie und dem knappen vorbeischliddern am Tod bin ich Januar diesen Jahres aus dem Krankenhaus entlassen worden. Anfangs dachte ich noch jeder Tag müsste als etwas Besonderes wahrgenommen werden, weil es geschnkte Zeit ist. Heute nach 10 Monaten sehe ich das anders.
viele Grüße
Friederike

16. Oktober 2013 16:46

Hallo Friederike, vielen Dank für deinen Kommentar! Es ist schön zu sehen, dass unser Projekt auch ein Jahr später noch auf Interesse stößt. Du sagst, dass sich dein anfänglicher Gedanke, jeder Tag müsse als etwas Besonderes wahrgenommen werden, verändert hat. Gehe ich richtig in der Annahme, dass das heißt, dass ein Stück “Normalität” in dein Leben zurückkehren konnte?
Alles Gute für die Zukunft und herzliche Grüße

Dennis

16. Oktober 2013 19:06

Hallo Dennis,

ein beeindruckendes und mutiges Projekt. Hut ab!
Schön, dass ich Dich auf dem Weg nach München kennenlernen durfte.
Alles Gute Dir,

Elisabeth

30. Oktober 2013 22:04

Hallo! :) Ich bin Medizinstudentin im 7. Semester in Köln und dachte es wäre schön ein paar Ausschnitte aus meiner Hausarbeit zu diesem Video hier rein zu stellen. :)

30 Junge Menschen
Dennis‘ Gespräch:

Mit Überraschung stellte ich fest, dass sich unsere Prüfung im Kompetenzfeld Symptomkontrolle über das bereits mir bekannte Projekt „30 junge Menschen“ abhandelte. Vor etwa 5 Jahren nahm eine Freundin von mir an dem Projekt teil und lud mich zudem zur Filmpremiere in Düsseldorf ein. Der Film, in dem Nora und Dennis die Rolle der jungen Menschen übernahmen und sich mit den Patienten und ihren Angehörigen unterhielten, war ein sehr emotionales Erlebnis für mich. Vielleicht sogar einer der Gründe, die mich dazu bewogen haben Medizin zu studieren. Im meinem FSJ 2013/14 arbeitete ich dann selbst mit sterbenskranken Menschen auf der Onkologie und Hämatologie zusammen und habe sie und die Angehörigen begleitet.

Da ich Dennis und Nora bereits im Film erlebt habe, entschloss ich mich ein Essay über Dennis‘ Gespräch zu schreiben.
Im Film selbst habe ich Dennis bereits als sehr einfühlsam und bodenständig erlebt. Dieses Gefühl hat sich in diesem Video wieder bestätigt. Auf eine sehr subtile Art spricht er sehr sensible Fragen an und ihm fehlt es nicht an Empathie. Genau diese lockere Art oder auch Leichtigkeit über ein eher schweres Thema zu reden hat mich wieder einmal sehr beeindruckt.

[...]

Man hat gesehen, dass sich sowohl Frau P. als auch Herr P. in dem Gespräch relativ wohl fühlten, so sehr das eben geht, wenn eine Kamera dabei ist und man sich im Gespräch das erste Mal kennen lernt.

[...]

Dies möchte ich auch in mein Fazit mit hineinnehmen: Der Tod ist Teil vom Leben und deshalb ist es so wichtig Trauer zuzulassen; aber eben in dem Maße indem das Leben die Hauptrolle spielt. Genau das mochte ich so an dem Gespräch: Das Leben stand im Mittelpunkt, nicht der Tod. Der Mensch stand im Mittelpunkt, nicht die Krankheit. Oder wie Dennis so schön das Gespräch kommentierte: „Doch der vielleicht schwierigste Gedanke im Voraus war mein Anliegen, der Person in erster Linie als Mensch zu begegnen, nicht als Sterbender.“ Die Umsetzung dieses Gedankens fand ich sehr gut und möchte ihn auch weiterhin so im Umgang mit sterbenskranken Menschen im Hinterkopf behalten.

Ganz liebe Grüße! Es ist ein echt tolles Projekt und toll umgesetzt! Endlich wird das Thema Tod mal thematisiert. Finde auch gut, dass sich eben gerade junge Menschen damit beschäftigen, so dass es in unserer Gesellschaft immer weniger zum Tabu-Thema wird. :)

20. Juni 2017 18:00

Lieber Dennis,

ich finde es ganz toll, wie empathisch und verständnisvoll du das Gespräch mit der Patientin und ihrem Angehörigen geführt hast.

Beeindruckend auch, wie du deine selbst erlebte Erfahrung mit deinem Vater in das Gespräch hast einfließen lassen.

Tolle Gesprächsführung!

13. Dezember 2017 16:50

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