Payday loans

Nora Maria Puls

Schülerin
17 Jahre alt

30. Januar 2013

Noras Gespräch

4 Kommentare


Ich arbeite seit 15 Jahren als Sozialarbeiterin in einem Hospiz. Ich glaube nicht, dass die Beschäftigung mit dem Tod das Leben verhindert, sondern eher das Gegenteil: die Auseinandersetzung mit dem Tod löst in mir Dankbarkeit und Lebensfreude aus, da ich täglich bei der Arbeit erlebe, das Leben etwas sehr Zerbrechliches ist und sich alles sehr schnell ändern kann!

Auch wenn ich da mit Nora nicht übereinstimme, finde ich, dass sie ein sehr bereicherndes Interview/Gespräch geführt hat. Danke dafür!

31. Januar 2013 19:43

Liebe Frau Dirkschnieder,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung!
Ich kann nachvollziehen, dass für Sie durch die Szene des Gesprächs der Eindruck entstanden ist, dass ich der Meinung sei die Beschäftigung mit dem Tod würde das Leben verhindern.
Ihrer Meinung, dass die Auseinandersetzung mit dem Tod Dankbarkeit und Lebensfreunde hervorrufe, kann ich nach 7 Monaten intensiver Beschäftigung mit diesem Thema vollkommen zustimmen. Das, was meine Gesprächspartnerin – so glaube ich – und ich in dieser Sequenz jedoch meinten ist, dass man nicht jeden Tag dauerhaft jede Stunde und Minute an den Tod denken und sich zu diesem Gedanken machen kann. Aus meiner Sicht muss es auch Situationen geben, in denen man nicht an den Tod denkt, lacht und sich zum Beispiel mit seinen Freunden oder seiner Familie trifft. Denn sonst vergisst man aus meiner Erfahrung zu leben.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig verdeutlichen, wie ich den Inhalt dieser Sequenz meinte.
Schauen Sie sich doch demnächt den Dokumentarfilm zu unserem Projekt an.
Es würde mich sehr freuen, Nora Puls

31. Januar 2013 21:16

Liebe Nora,
ich war gestern mit meinem Mann auf der Filmpremiere und war sehr beeindruckt, vor allem von deinem Gespräch mit Hanne. Die “Steingeschichte” ist mir persönlich aus einem anderen Zusammenhang vertraut. Ich pilgere nämlich seit langen Jahren- auch eine Art zu reisen-,und nehme bei manchen Wanderungen Steine auf, die ich dann an anderer Stelle wieder ablege,manchmal für mich selbst- für Sorgen, die ich habe, eine Zeit lang mit mir trage und dann aber auch wieder lassen kann- oder auch für andere. Ich finde Steine etwas sehr Tröstliches. Sie sind uralt, haben viel Geschichte in sich, und liegen beim Reisen gut in der Hand.
Deshalb fand ich es so wunderschön, dass du Hanne deinen Stein geschenkt hast.
Für deine Offenheit- nicht nur ihr gegenüber, sondern auch so vielen Menschen gegenüber, wie sie gestern bei der Filmpremiere versammelt waren, möchte ich mich nochmal ausdrücklich bedanken.

16. Februar 2013 16:24

Liebe Nora,
diese Szene wurde gestern in Berlin am “Palli-Kongress” gezeigt.
500 Menschen haben geweint.
Es ist sehr sehr stark.

DANKE!

(wir haben auch die Nachricht aus Südafrika gehört).

eine gute Reise und ein erfülltes Leben,
Dietmar

10. November 2013 09:08

Jetzt Kommentieren!