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16. Februar 2013 Nora Maria Puls

Unsere Reise

Der Mensch ist auf Reise;
Empfindet das Enden als nicht fair;
Besteht auf sein Recht diese Reise ausführen zu dürfen und können.
Dabei war das Ausführen dieser Reise so unwahrscheinlich, so unwahrscheinlich wie eigentlich alles.
Daraus resultieren der unendliche Wert und das Wunder dieser Reise. Warum schätzt er sie nicht dem Maße der Unwahrscheinlichkeit angemessen?

Vielleicht, weil er jeden Morgen in den Reisealltag eintaucht, vor dem Gedanken an das Ende der Reise fliehend. Dabei ist das Ende durch den Reiseantritt schon beschlossen.

Vielleicht, weil jedes Ende eines Reiseabschnittes einem Schnitt gleichkommt. Er wird den Schutz verlieren, den ihm der Abschnitt gegeben hat. Er wird vielleicht zunächst hinfallen, eine Lücke fühlen und eventuell Angst haben vor dem Ende der großen Reise.

Dies sind aber auch Zeichen dafür, dass jeder noch so kleine Reiseabschnitt einen Wert hat. Zeichen dafür, dass die Reise weitergeht. Er sollte weiterreisen und schätzen!
Weiterreisen, weil ihm doch zuletzt nichts anderes übrig bleibt, als seine Reise zu beenden.
Schätzen, das Reisen als Beenden der Reise.

 

Unser Leben gleicht einer Reise mit ganz vielen Reiseabschnitten. So war auch das Projekt ein ganz besonderer und vielleicht einer der wichtigsten Reiseabschnitte auf meiner großen Reise.
Diesen vorerst letzten Blogeintrag würde ich gerne dazu nutzen, um mich für diesen Reiseabschnitt zu bedanken:

Zunächst möchte ich Ihnen allen danken für Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Kommentare und Ihre Gedanken.
Mein ganz besonderer Dank gilt in diesem Fall allen Gästen der gestrigen Premiere. Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, sich auf unser Projekt und den dazu entstandenen Dokumentarfilm einzulassen. Danke für die vielen, vielen Komplimente. Sie haben mich sehr geehrt und den gestrigen Abend für mich zu einem sehr besonderen Reiseabend gemacht.
Falls Sie Anregungen oder Fragen haben, können Sie diesen Artikel gerne kommentieren. Ihr Kommentar wird mich dann per Email erreichen. Desweiteren finden alle Gäste der gestrigen Veranstaltung meine Email-Adresse unter einem Artikel auf den letzten Seiten des Programmheftes. Es würde mich sehr freuen!

Mein Dank gilt aber auch dem gesamten Projektteam:
Angefangen bei Christian Schulz und Martin Schnell für die Initiierung des Projektes, Eure Begleitung und Eure Unterstützung,
über Gesa Schatte und Margit Schröer für die Organisation und Eure Aufmerksamkeit in Bezug auf unser/mein Wohlergehen,
über Andreas von Hören und Tim Gontrum für die wahnsinnig aufwendigen, berührenden aber auch spaßigen Dreharbeiten,
über Christine Dunger und Andy Schütz für die Organisation und all dem, von dem man manchmal nichts mitbekommen hat,
bis hin zu Kerim Kortel und Florian Jäger für Eure kleinen Aufgaben, die zu echt großen wurden und unsere Gespräche.
In diesem Bezug gilt aber auch mein Dank dem gesamten Team der Palliativstation der Düsseldorfer Uniklinik, auf der wir alle immer herzlich willkommen waren.

Besonders danken möchte ich ebenfalls Hanne, Frank und Dajana W., ohne die ich diesen Reiseabschnitt nicht in der Form hätte erleben können, in der ich ihn erlebt habe. Ich möche Euch danken für Eure Zeit, Eure Offenheit, Eure Zuneigung und Eure Wertschätzung mir gegenüber.

Außerdem möchte ich den 29 anderen jungen Menschen danken: Für Eure offene Begegnung, Euer Interesse, Eure Denkanstöße und Euer Mitsein. Mein besonderer Dank gilt in diesem Fall Catherine Kroll und Dennis Wilke.

Doch neben all diesen Personen innerhalb des Projektes, gab es auch noch ganz viele andere Menschen, die mich auf ihre ganz eigene Art und Weise während meiner Projektzeit begleitet haben. Ich bin sehr glücklich darüber und deshalb möchte ich auch Euch danken. Um nur ein paar zu nennen:
Meine Eltern Birte & Klaus-Joachim Puls, meine Oma Gerlinde Hannappel, meine gesamte Familie, Nora Sch., Moritz Faust, Julia Altreuther, Friederike M., Barbara K.-H., mein Freundeskreis, mein gesamter Erdkunde Leistungskurs der B.M.V.-Schule in Essen und viele, viele mehr…

DANKE!

3 Kommentare

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