Worum geht es?

Ab Mai 2012 starten wir ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Diskursprojekt zu ethischen, rechtlichen und sozialen Fragen in den modernen Lebenswissenschaften, dass bis Ende Februar 2013 stattfinden wird.

Ziel des Projekts ist es, dass junge Menschen eine reflektierte Haltung zum Lebensende gewinnen, indem sie mit sterbenden Patienten und deren Angehörigen sprechen. Die jungen Menschen werden in der Kommunikation mit Sterbenden geschult und psychologisch begleitet. Die Gespräche mit den sterbenden Patienten und den Angehörigen werden per Video aufgezeichnet und für eine öffentliche Präsentation (Online-Medien und öffentliche Veranstaltungen) aufbereitet.

In der Präsentation stellen die jungen Menschen ihr Projekt, ihre Erfahrungen und ihre Erkenntnisse aus dem Diskursprojekt öffentlich zur Diskussion.

Das gesamte Projekt wird dokumentarisch begleitet und soll in einer 60-minütigen Filmlangversion im Kino zur Aufführung gebracht werden.


 

 

 

Elisabeth Kübler-Ross

Diese Frau zeigte in den 60er Jahren, dass Gespräche mit Sterbenden, zu einer erfahrungsbasierten, realistischen und humanen Einstellung zu Tod und Lebensende beitragen können.

Elisabeth Kübler-Ross wirkte darauf hin, das Ärzte und Heilberufler durch Gespräche mit Sterbenden zu einem würdigen Lebensende beitragen.

Die Einstellung junger Menschen zum Lebensende, die nicht durch eigene Krankheit mit der Endlichkeit vor Augen leben, interessierte sie jedoch weniger.

Die Idee

Junge Menschen führen mit sterbenden Menschen und deren Angehörigen Gespräche und gewinnen dadurch eine erfahrungsbasierte Einstellung zum Lebensende!